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Schluss mit (Kunst)-Strich

Statement 2:
An dieser Stelle möchte nun auch ich mal mein Schweigen brechen und meine bescheidene Meinung äußern, denn mir kam zu Ohren das man das ja heutzutage einfach so darf.

Eigentlich ist mir das Thema „first flush“ seit der ersten Teilnahme daran, ein Dorn im Auge woraufhin ich als Zeichen der Abgrenzung "lesson.zero" ins Leben rief.

Insbesondere nach Aussagen wie "...ich bin dagegen das Gretchen und Pletchen durch die Kunst latschen...", von Seiten der Mitstreiter, sank mein Interesse an der Veranstaltung gegen Null!

Ich persönlich mache meinen Kram aus Spaß, und wenn es irgendwem gefällt, freue ich mich, und es ist mir dann relativ egal ob der Erfreute einen Anzug oder Gammelklamotten trägt.

Kunst ist etwas was Emotionen befördert und wenn mir das gelingt, freue ich mich - fertig aus.

Wenn ich mir nun von Kollegen außerhalb der First-Flushgruppe anhören muss, ich sei ja als Aussteller beim „first flush“ so was wie ein "Elitekünstler", "einer der besser ist", bzw. sich dafür halten würde, nur weil er beim „first flush dabei ist" dann beleidigt mich das zutiefst.

„First flush“ ist: eine mittelgroße Kunstausstellung, in einer Kleinstadt namens Dessau!

Also bei weitem nichts, weswegen man soviel Streß machen sollte.
Natürlich ist das Ding (first flush) nett aber das war´s dann auch schon...
Ich habe lieber 10 Gretchen und Pletchen, mit echtem Interesse an meiner Arbeit, zu Gast bei einer Ausstellung als 100 wichtige Leute, die nur kommen weil der Nachbar auch hingeht, oder das so erwartet wird.

Ich liebe meinen Job und der ist nun mal so was wie Kunst, Kunst wiederum kann man mögen oder eben auch nicht!

Und es ist genau das was einmal als "einzige revolutionäre Kraft" beschrieben wurde.

Der „first flush“, in Dessau, entstand soweit ich mich entsinne, weil man anders sein wollte, man wollte gemessen an den üblichen Institutionen und Vereinen, nahezu revolutionär sein!

Und es ist mir sehr peinlich zu sehen, das die Revolutionäre von 2006, bereits 2009 selbst zur kapitalen Institution geworden sind, mit eben genau dem wovon man sich 3 Jahre zuvor abgrenzen wollte!

Ich möchte von diesem ganzen Ding (first flush) nichts mehr hören, sehen oder sonstiges.

In China fallen regelmäßig Reizsäcke um, das ist mir persönlich (privat als auch geschäftlich) bei weitem wichtiger.

Und ich schreibe das hier nur, weil ich endlich einen Schlussstrich
unter die lästige Symbiose von PGAW und dem „first flush“ ziehen möchte.

Soll doch meinetwegen jeder sein Ding machen, wie es ihm beliebt.
Ich persönlich sehe es nicht ein, auch nur ansatzweise, von meinen ganz persönlichen, moralischen Wertvorstellungen zurückzutreten, nur weil sich irgendwer, durch ehrliche Worte, angegriffen fühlt.

Meine Meinung zu der Sache kann und werde ich nach wie vor vertreten - Semper fidelis!

Ich wünsche den verbleibenden Kollegen des „first flush“ alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg, viel Glück, Erfolg und Gesundheit sowie ein wachsames Auge am Rücken und ein offenes Ohr am Allerwertesten.

In diesem Sinne...."...Et tu Brute..."

stsa

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